(KI-generierte Visualisierung)
Das Projekt
jah RE szeiten
jah RE szeiten ist eine räumliche audiovisuelle Medieninstallation. Vier Bildschirme sind kreisförmig angeordnet, ihre Bildflächen sind nach außen gerichtet. Besucherinnen und Besucher bewegen sich auf einem scheinbar unendlichen Rundgang um die Installation herum.
Erstpräsentation: Oktober 2026 im Deutschen Elektrizitätsmuseum ZEITREISE STROM
(KI-generierte Visualisierung)
Das Projekt
jah RE szeiten
jah RE szeiten ist eine räumliche audiovisuelle Medieninstallation. Vier Bildschirme sind kreisförmig angeordnet, ihre Bildflächen sind nach außen gerichtet. Besucherinnen und Besucher bewegen sich auf einem scheinbar unendlichen Rundgang um die Installation herum.
Erstpräsentation: Oktober 2026 im Deutschen Elektrizitätsmuseum ZEITREISE STROM
Werde Teil des Projekts
Erzähl‘ uns, was Dich bewegt
So kannst Du mitmachen
Im Sommer 2026 ist unser mobiles Tiny Aufnahmestudio in Recklinghausen unterwegs – ein kleiner, geschützter Ort für kleine und auch große persönliche Geschichten.
Dort kannst Du Teil des Projekts jah RE szeiten werden. In einer kurzen Aufnahme von bis zu 90 Sekunden erzählst Du, was Dich gerade bewegt: ein Gedanke, eine Erinnerung, ein Gefühl oder ein besonderer Moment. Du musst nichts vorbereiten.
Die Aufnahme kann auf Wunsch anonym erfolgen. Stimme und Bild können so verfremdet werden, dass keine Identifizierung möglich ist.
Aus den vielen Stimmen der Stadt entsteht ein künstlerisches Porträt unseres Recklinghausen, das im Oktober 2026 im Deutschen Elektrizitätsmuseum ZEITREISE STROM erstmals präsentiert wird.
Die Termine unseres Tiny Aufnahmestudios werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Hans Gralke
Vita – Künstlerische Arbeit an der Schnittstelle von Musik, Film und Produktion
Ausdrucksformen zwischen Klang, Bild und dokumentarischer Realität
Hans Gralke arbeitet als Künstler, Komponist und Produzent an der Schnittstelle von Musik, Film und interdisziplinären Kunstformen. Seine Arbeit verbindet audiovisuelle Erzählformen mit musikalischer Dramaturgie und bewegt sich zwischen experimentellen Ansätzen, künstlerischer Projektentwicklung, dokumentarischem Kino und Filmmusik.

Tim Gralke
Vita – Regisseur, DoP, Allrounder
Kreative Kraft und Übersetzer künstlerischer Konzepte
Tim Gralke arbeitet als Produzent, Regisseur, Director of Photography, Kameramann, Techniker und Editor im dokumentarischen, künstlerischen und experimentellen Film. Mit über 14 Jahren Erfahrung in der Kameraarbeit in unterschiedlichen Genres verfügt er über eine breite praktische Expertise in der Umsetzung künstlerischer und filmischer Projekte – von dokumentarischen Formaten bis hin zu experimentellen und szenischen Arbeiten.
Auf den Bildschirmen spiegelt sich die Stimmungsvielfalt der Menschen unserer Stadt Recklinghausen: In einem kleinen mobilen audiovisuellen Aufnahmestudio, das im Sommer 2026 an wechselnden Orten im Stadtgebiet eingesetzt wird, erhalten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, in jeweils 90 Sekunden spontan über das zu sprechen, was sie ganz persönlich bewegt: besondere Erfahrungen, Hoffnung, Freude, Liebe, Sorgen, Zukunftsängste oder Glücksmomente.
Aus diesem aufgezeichneten (Roh-)Material entstehen vier experimentelle audiovisuelle Teil-Arbeiten, die parallel auf den vier Bildschirmen präsentiert werden. Dabei greift die Installation das Zyklen-Prinzip der vier Jahreszeiten auf: Jeder Bildschirm ist einer Jahreszeit und einer entsprechenden emotionalen Grundstimmung gewidmet:
Aufbruch (Frühling)
Lebendigkeit und Aktivität (Sommer)
Erinnerung (Herbst)
Stille (Winter)
Auf ihrem „endlosen” zyklischen Rundgang erleben Besucherinnen und Besucher jeweils eine der vier Arbeiten visuell und akustisch im Vordergrund, während die anderen drei Arbeiten akustisch im Raum präsent bleiben. So entsteht ein räumliches Zusammenspiel unterschiedlicher emotionaler Zustände.
jah RE szeiten versteht die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner als gemeinsamen Erfahrungsraum, in dem Stimmen, Geräusche und persönliche Erzählungen zu einem künstlerischen Material verdichtet werden.
So entsteht ein künstlerisches Stimmungsarchiv des Jahres 2026 – ein audiovisuelles Bild urbaner Gegenwart, das die Vielstimmigkeit der Stadt Recklinghausen sammelt, überführt und für eine zukünftige Wahrnehmung zugänglich macht.
Hans Gralke
Vita – Künstlerische Arbeit an der Schnittstelle von Musik, Film und Produktion
Ausdrucksformen zwischen Klang, Bild und dokumentarischer Realität
Hans Gralke arbeitet als Künstler, Komponist und Produzent an der Schnittstelle von Musik, Film und interdisziplinären Kunstformen. Seine Arbeit verbindet audiovisuelle Erzählformen mit musikalischer Dramaturgie und bewegt sich zwischen experimentellen Ansätzen, künstlerischer Projektentwicklung, dokumentarischem Kino und Filmmusik.
Seine künstlerische Laufbahn begann in der Musik. Er studierte Musical Studies an der Hogeschool voor de Kunsten Arnhem (Niederlande) und arbeitete bereits früh als Bassist, Komponist und Produzent in unterschiedlichen musikalischen Kontexten – von Indie-Rock und Jazz bis hin zu Popproduktionen, Hörspielmusik sowie Musik für Film, Werbung und audiovisuelle Formate.
Parallel entwickelte er eigene Kunst- und Medienprojekte mit einem besonderen Fokus auf integrative und interdisziplinäre Arbeitsweisen zwischen Musik, Film und narrativer Form. Die Suche nach verbindenden Ausdrucksformen zwischen Klang, Bild und dokumentarischer Realität prägt bis heute seine künstlerische Praxis.
Seit 2017 realisierte er als als Produzent, Co-Produzent und associated Producer zahlreiche Kurz- und Langfilmprojekte, die auf internationalen Festivals und Branchenplattformen präsentiert wurden, darunter DOK Leipzig, goEast, Baltic Sea Docs, BEL DOCS und MEDIMED.
Zu seinen Arbeiten zählen unter anderem der experimentelle Film How to talk to Lydia? (2025) von Rusudan Gaprindashvili, für den er auch die Filmmusik komponierte. Der von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Film erhielt 2025 den Best Documentary Feature Award der China Academy Awards of Documentary Film sowie den Grand Jury Prize der Job Film Days in Italien.
Als Co-Produzent war er zudem an dem Essayfilm The World as a Phantom (2024) von Enya Burger beteiligt. Der Film wurde im Kontext des Internationalen Bergischen Kunstpreises 2024 ausgezeichnet. Weitere Produktionen umfassen Magic Mountain (associated Producer, Best Documentary beim DocsBarcelona), Shards / Bruchstücke (NRW-Förderpreis beim Internationalen Kurzfilmfestival Oberhausen), YAEL sowie mehrere in Entwicklung und Produktion befindliche experimentelle Filmkunstprojekte.
Hans-Jürgen Gralke nimmt regelmäßig an internationalen Labs, Workshops und Pitching-Formaten teil. Beim Close-Up Workshop gewann er gemeinsam mit der Regisseurin Rusudan Gaprindashvili den Pitching Prize in Tiflis. Der kontinuierliche Austausch mit Editor*innen und Künstler*innen bildet einen zentralen Bestandteil seiner Arbeit und seines Verständnisses kollaborativer Kunstformen.
Tim Gralke
Vita – Regisseur, DoP, Allrounder
Kreative Kraft und Übersetzer künstlerischer Konzepte
Tim Gralke arbeitet als Produzent, Regisseur, Director of Photography, Kameramann, Techniker und Editor im dokumentarischen, künstlerischen und experimentellen Film. Mit über 14 Jahren Erfahrung in der Kameraarbeit in unterschiedlichen Genres verfügt er über eine breite praktische Expertise in der Umsetzung künstlerischer und filmischer Projekte – von dokumentarischen Formaten bis hin zu experimentellen und szenischen Arbeiten.
Bereits als Jugendlicher realisierte er eigenständig einen 90-minütigen Film und entwickelte früh ein ausgeprägtes Verständnis für filmische Prozesse. Es folgten viele Jahre als Kameramann für Fernseh- und Dokumentarproduktionen, unter anderem für Formate wie ARD – Die Story, NDR 45 Min, ZDF planet e. sowie ttt – titel, thesen temperamente.
Zu seinen Kameraarbeiten zählen unter anderem Der lange Arm des IS (WDR-Produktion, nominiert für den Deutschen Fernsehpreis 2016) sowie Bruchstücke (8-minütiger One-Take-Film, ausgezeichnet mit dem NRW-Förderpreis bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 2022). Für die von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Dokumentation „How to talk to Lydia?“ war er als DoP des ersten Trailers beteiligt. Aktuell arbeitet er unter anderem als DoP an dem geförderten Dokumentarfilm Dear Mother Hayastan.
Neben seiner praktischen Tätigkeit absolvierte er zeitweise ein Regiestudium in Dortmund, entschied sich jedoch bewusst für einen stärker praxisorientierten Weg, der ihn zurück in die kontinuierliche filmische Produktion führte.
Seit mehreren Jahren arbeitet er eng mit seinem Vater Hans Gralke unter dem Label BLACK MARKET (blackmarketfilm.com) zusammen. Gemeinsam realisieren sie Dokumentar- und Kurzfilmprojekte sowie filmische Umsetzungen von Theater- und Kunstproduktionen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der sensiblen technischen und gestalterischen Übersetzung künstlerischer Konzepte in filmische Form. Dabei verbindet er präzises technisches Handwerk mit einem ausgeprägten Verständnis für die ästhetischen und narrativen Intentionen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler.
FAQ | häufige Fragen